Projekte der Förderstiftung Anthroposophie

AENIGMA. Hundert Jahre Anthroposophische Kunst

Die Ausstellung in Halle lässt mit mehr als 250 Arbeiten von über 120 Künstlern aus 7 Ländern das Gesamtbild eines bisher wenig beachteten Kapitels der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts entstehen. Im Zentrum stehen Künstler, die zwischen 1918 und 1932 mit dem Namen «AENIGMA» in München ausstellten bzw. an den Goetheanum-Bauten mitwirkten. Mit der Korrespondenz von Werken der bildenden und angewandten Kunst, Raumgestaltungen und architektonischen Schöpfungen zeigt die Ausstellung die integrative Einheit des Künstlerischen.

 

Eine besondere Erweiterung erfährt die Präsentation durch die Einbeziehung des nahe Halle gelegenen Ortes Ostrau, wo Hans-Hasso von Veltheim im Schlosspark und in der Patronatskirche architektonische Schöpfungen veranlasste, die durch seine Freundschaft mit Rudolf Steiner und seine Auseinandersetzung mit der Anthroposophie inspiriert wurden. Als deutschlandweit einmalig zu betrachten ist von Veltheims Grabkapelle, die Felix Kayser und Maria Strakosch-Giesler gestalteten.

Eurythmie zwischen Architektur und Landschaft